Styropor entsorgen statt verbrennen: Wie Recycling den CO₂-Fußabdruck senkt
- Feroz Ali
- 3 hours ago
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Im Zuge der Klimakrise gewinnt der richtige Umgang mit Abfällen zunehmend an Bedeutung. Während Recycling längst als zentraler Bestandteil nachhaltiger Kreislaufwirtschaft gilt, werden große Mengen an Styropor weiterhin verbrannt. Dabei bietet gerade das Recycling von Styropor (EPS – expandiertes Polystyrol) ein enormes Potenzial zur Senkung des CO₂-Fußabdrucks. Die Entscheidung, Styropor zu entsorgen und wiederzuverwerten statt es zu verbrennen, ist ein wirksamer Schritt für mehr Klimaschutz.
Was ist Styropor und warum fällt so viel davon an?
Styropor ist die umgangssprachliche Bezeichnung für expandiertes Polystyrol (EPS). Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften wird es in vielen Bereichen eingesetzt:
Wärmedämmung von Gebäuden (EPS Dämmung)
Verpackungsmaterial für Elektrogeräte
Schutzverpackungen im Versandhandel
Isolationsmaterial in Industrie und Logistik
Da Styropor sehr langlebig ist und in großen Mengen verwendet wird, fallen jährlich erhebliche Abfallmengen an. Wie mit diesem Material umgegangen wird, hat direkte Auswirkungen auf Umwelt und Klima.
Styropor verbrennen: Eine verlorene Chance für den Klimaschutz
Die thermische Verwertung von Styropor wird oft als einfache Entsorgungslösung betrachtet. Tatsächlich bringt die Verbrennung jedoch mehrere Nachteile mit sich:
Freisetzung von CO₂, das zuvor im Material gebunden war
Verlust wertvoller Rohstoffe, die nicht wiederverwendet werden
Hoher Energieaufwand, insbesondere im Vergleich zum Recycling
Widerspruch zur Kreislaufwirtschaft, die auf Wiederverwertung setzt
Auch wenn bei der Verbrennung Energie zurückgewonnen wird, ist die Klimabilanz im Vergleich zum Recycling deutlich schlechter. Mit NFM Recycling können Sie Ihre eps dämmung umweltfreundlich entsorgen und in den Recyclingkreislauf zurückführen.
Styropor entsorgen und recyceln: Der klimafreundliche Weg
Beim Recycling von Styropor wird das Material nicht zerstört, sondern wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Das senkt den CO₂-Fußabdruck auf mehreren Ebenen:
Einsparung fossiler Rohstoffe
Recyceltes Styropor ersetzt Neuware aus Erdöl. Jeder recycelte Kilogramm EPS reduziert den Bedarf an fossilen Ressourcen.
Reduzierter Energieverbrauch
Die Herstellung von neuem Polystyrol ist energieintensiv. Recycling benötigt deutlich weniger Energie – und verursacht entsprechend weniger Emissionen.
Vermeidung von Emissionen
Durch den Verzicht auf Verbrennung werden direkte CO₂-Emissionen vermieden.
Moderne Recyclingverfahren für Styropor
Die Recyclingtechnik hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Heute stehen mehrere Verfahren zur Verfügung:
Mechanisches Recycling: Zerkleinerung und Wiederverwendung als Granulat
Chemisches Recycling: Rückführung in die ursprünglichen Rohstoffe
Verdichtungstechnologien: Volumenreduktion für effizienten Transport
Diese Methoden machen das Styropor-Recycling wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll.
Beitrag zur CO₂-Reduktion im Vergleich zur Verbrennung
Im direkten Vergleich zeigt sich der Vorteil klar:
Recycling spart einen Großteil der CO₂-Emissionen ein, die bei der Neuproduktion entstehen würden
Verbrennung führt zu sofortigen Emissionen ohne langfristigen Nutzen
Recycling verlängert den Lebenszyklus des Materials erheblich
Damit wird deutlich: Styropor entsorgen statt verbrennen ist eine der effektivsten Maßnahmen zur Emissionsreduktion im Kunststoffbereich.
Rolle von Haushalten, Bauwirtschaft und Industrie
Damit Recycling funktioniert, ist die Mitwirkung aller Beteiligten entscheidend:
Privathaushalte müssen Verpackungsstyropor korrekt trennen
Bauunternehmen sollten EPS Dämmstoffe sortenrein sammeln
Industrie und Handel können Rücknahmesysteme etablieren
Je besser Styropor entsorgt wird, desto höher ist die Recyclingquote – und desto geringer der CO₂-Fußabdruck.
Styropor entsorgen als Teil der Klimastrategie
Die Entscheidung zwischen Recycling und Verbrennung ist keine rein technische Frage, sondern Teil einer umfassenden Klimastrategie. Recycling unterstützt:
die Kreislaufwirtschaft
die Reduktion industrieller Emissionen
die Erreichung nationaler und europäischer Klimaziele
Gerade mit Blick auf die Klimaziele 2030 und 2045 wird klar, dass Abfallwirtschaft eine zentrale Rolle spielt.
Recycling statt Verbrennung für echten Klimaschutz
Styropor entsorgen statt verbrennen ist ein wirkungsvoller Beitrag zum Klimaschutz. Durch Recycling lassen sich CO₂-Emissionen senken, Rohstoffe sparen und nachhaltige Stoffkreisläufe fördern. Jeder recycelte Styroporblock reduziert den ökologischen Fußabdruck – und bringt uns einen Schritt näher zu einer klimaneutralen Zukunft.



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